Was die Bibel sagt, will entdeckt werden. Hier ist ein Arbeitsblatt, womit Dein Abenteuer besser gelingt.

Dieses Arbeitsblatt für Bibelstudium möchte eine Hilfe für ein besseres Textverständnis sein. Es ist eine Serie mit Fragen, die dabei helfen, den Text und die Aussage besser zu verstehen.

Arbeitsblatt

Das Arbeitsblatt ist eine PDF-Datei, die sich einfach ausdrucken lässt. So kann in einem Bibelstudium oder Hauskreis jeder mit einem eigenen Blatt arbeiten. Welcher Bibeltext dabei genutzt wird, bestimmt man selbst. Das Arbeitsblatt ist also generisch und keine Auslegung. Es fragt jedoch nach dem Text und man sammelt Informationen, womit man den Text besser verstehen lernt.

Sieben Fragen

Sieben Fragen zum Text helfen dabei, die Details aufzuspüren. Diese Fragen sind auch als die «7 W-Fragen» bekannt. Sie lassen sich in einem einzigen Satz zusammenfassen:

Wer sagt was, wann und wo, zu wem, weshalb und wozu?

Nicht bei jedem Text werden alle Fragen gleichermassen zum Zug kommen. Das ist in Ordnung. Die Bedeutung dieser Fragen ist jedoch gross. Theologisch unterschiedliche Standpunkte resultieren häufig aus der Nichtbeachtung dieser Fragen. Wer die Fragen jedoch beantworten kann, hat einen wunderbaren Einblick in den Text erhalten.

Was steht geschrieben, und was nicht?

Mithilfe dieser Fragen gewinnt man zusätzliche Einblicke. Es fällt leichter, zwischen realem Textbezug und historischer Interpretation zu unterscheiden. Häufig werden Texte zitiert, um etwas zu beweisen, das im Text mit keinem Wort benannt ist. Das fällt häufig jedoch erst dann auf, wenn man die Lehre sorgfältig mit dem zitierten Bibeltext vergleicht.

Man stelle sich vor, dass man einen Text prüfen möchte, weil man eine Lehre besser verstehen will. Die Lehre macht eine Aussage und zitiert dann einen Text dazu. Findet man etwa die Wörter der Lehre im zitierten Text? Nein? Dann muss man vielleicht nachbohren und fragen, weshalb man etwas nicht im Text zurückfindet.

Eigene Annahmen erkennen

Als ich begann, Bibeltexte sorgfältiger zu lesen, war das zuerst unbequem. Ich fand meine ursprünglichen Annahmen häufig nicht bestätigt. Diese Spannung musste ich lernen auszuhalten. Dann kamen die Fragen danach, was tatsächlich geschrieben war.

Die eigenen Annahmen oder die Annahmen der Gemeinschaft, in der ich stehe, prägen oft unbewusst die Lesart der Bibel. Erst wenn man sich selbst auf den Weg macht und konkrete Fragen stellt, kann man einen besseren Einblick gewinnen. Dazu sind diese sieben Fragen gedacht.

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