Keiner glaubt wie der nächste. Jeder hat eigene Gedanken. Wodurch nun erreicht man eine Kompetenz in Glaubensfragen?
Dies soll bloss eine Anregung zu einer Auseinandersetzung sein. Man kann nachfolgende Fragen als Idee für ein Gruppengespräch sehen. Bewusst werden hier keine Antworten vorgegeben – man soll die selbst entdecken.
Fragen
- Bin ich kompetent, weil ich glaube?
- Bin ich kompetent, weil ich die Bibel ernst nehme?
- Bin ich kompetent, weil ich einer bestimmten Gemeinschaft angehöre?
- Bin ich kompetent, wenn ich mich auf Jesus berufe?
- Bin ich kompetent, wenn ich nur für mich selbst glaube?
- Bin ich kompetent, wenn ich zu jeder Frage eine Bibelstelle bereithalte?
- Bin ich kompetent, wenn ich etwas «fühle»?
- Bin ich kompetent, wenn ich recht habe?
- Bin ich kompetent, wenn ich etwas mit der Bibel erklären kann?
- Bin ich kompetent, wenn ich etwas als «richtig» einschätze?
- Bin ich kompetent, wenn andere mich mögen?
- Bin ich kompetent, wenn ich genau das mache, was andere von mir erwarten?
- Bin ich kompetent, wenn ich mich auflehne oder etwas ablehne?
- Bin ich kompetent, wenn ich von etwas überzeugt bin?
Es geht bei diesen Fragen nicht so sehr um die konkreten Antworten, sondern vielmehr um die Werte und das Verständnis. Warum schätze ich etwas so ein? Warum nicht? Und was bedeutet das für mein Glaubensverständnis? Wo verlaufen die Grenzen meines Verständnisses? Wie gehe ich mit diesen Grenzen um? Wie definierst Du Kompetenz? Bist Du mit dieser Einschätzung absolut und unfehlbar? Weshalb (nicht)? Woraus entsteht Kompetenz?

