Abschied aus der lehrmässigen Enge

Mut zum Neuanfang


30. Mai 2021In AuseinandersetzungBy Karsten Risseeuw20 Minutes

Regelmässig erhalte ich Emails und Kommentare, in denen die Schreiber meinen, mich korrigieren zu müssen. Sie haben ein anderes Verständnis und ihrer Meinung nach liege ich falsch. Daran bin ich seit Jahrzehnten gewöhnt. Ich nehme das mittlerweile locker, denn keine zwei Menschen denken identisch. Wir müssen lernen, uns mit dieser Realität auseinanderzusetzen.

Aus welcher Tradition stammst Du?

In jedem Gespräch könnte man festhalten, dass die Positionen und Argumente des Gegenübers aus einer bestimmten Erfahrung stammen. Jeder hat von anderen gelernt. Jeder hat die Bibel mit den eigenen Augen gelesen. Jeder hat herausgenommen, was ihm weiterhilft. Manchmal jedoch täte es gut einmal innezuhalten, und sich die eigene Begrenztheit vor Augen zu führen.

Ich selbst habe eine Prägung aus verschiedenen Ecken erhalten. Das hat mit meiner persönlichen Geschichte zu tun, mit den verschiedenen Ländern, in denen ich gewohnt habe, mit den vielen Gemeinden und Kirchgemeinden, wo ich ein und ausgegangen bin, oft in ebenso vielen Städten und Dörfern. Ich fühle mich bevorrechtet, dass ich nicht nur eine Richtung aus eigener Erfahrung kenne. Keineswegs aber habe ich alles gesehen, gehört oder verstanden. Ich meine nur, ich habe genug gesehen, damit ich schwarz und weiss, richtig und falsch etwas differenzierter betrachte.

In Gespräch mit Theologen oder mit Kirchenmitgliedern, mit Pastoren von Freikirchen oder den Menschen dort, steht man jedes Mal einer anderen Welt gegenüber. Wer niemals Grenzgänger zwischen mehreren dieser Welten war, kann sich oft schwer vorstellen, wie Anderen zu dieser oder jener Ansicht kommen. Die eigene Ansicht ist die vertraute Ansicht, egal ob die in der Universität, der Freikirche oder der örtlichen pietistischen Bibelstunde geprägt wurde. Es ist dann oftmals schwierig, sich auf die Argumente des Gegenübers einzulassen, weil man selbst dafür nicht empfänglich ist, für den gebotenen Stecker nicht über die geeignete Steckdose verfügt, oder den inneren Kampf oder Krampf des Gegenübers nicht versteht. Man hat einen anderen Weg beschritten. Vielleicht ist man noch nicht da, wo der Andere steht, oder war bereits vor Jahrzehnten dort, wo das Gegenüber heute steht.

Ich selbst wurde am stärksten in einem evangelikalen Umfeld geprägt. Deswegen schreibe ich hier wie ich schreibe. Das ist nicht für jeden von Interesse und wird nicht von jedem verstanden. Nicht jeder hat dieselben Erfahrungen gemacht, nicht jeder den gleichen Weg durchlitten oder beschritten. Meine Argumente sind für manche nicht nachvollziehbar, weil sie nie in der Enge standen, in der ich stand. Jeder, der jedoch dieselbe Enge kennt, weiss, wovon ich rede. Es sind diese Menschen, für die ich schreibe. Sie haben sich – wie ich selbst – auf den Weg in die Freiheit gemacht.

Freiheit jedoch nicht als falsch verstandene «Liberalität», sondern als «Freiheit von einengenden Gedanken». In meinem Fall war es die Bibel selbst, die mich die Absurdität so mancher Vorstellungen aufzeigte. Diese Vorstellungen habe ich verlassen, dabei die Bibel als Leitschnur benutzend. Gerade weil ich von der Bibel ausgegangen bin, habe ich mir meine Kongruenz und meinen Glauben bewahrt, die durch kirchliche und freikirchliche Prägungen fast verloren gegangen waren. Gerade diesen Bezug zur Bibel ist jedoch für manche unerträglich. Für die einen bin ich zu evangelikal, für andere zu liberal und wieder andere können mit der Bibel gar nichts anfangen, weil sie für sich selbst die Bibel als «Feindbuch» definiert haben. Sei es drum – jeder denkt und lebt zuerst sich selbst. Für mich ist der Bezug zur Bibel wichtig, denn daraus schöpfe ich Reichtum und Zuversicht.

Ist die Bibel gefährlich?

Oh ja, die Bibel ist brandgefährlich. Sie kann Dich begeistern, Dein Leben auf den Kopf stellen. Sie ist eine Gefahr für jegliche Ignoranz. Sie widersetzt sich ideologischer Prägung. Sie ist wahr, aber vielleicht anders als du denkst. Gottes Geist weht durch die Seiten, nicht etwa, damit wir einander mit Bibeltexten um die Ohren hauen oder in theologischer Überheblichkeit auf andere Menschen und Meinungen herabschauen, sondern damit wir ein Gott wohlgefälliges Leben führen (2Tim 3,16-17). Die Bibel führt in die Beziehung hinein – Beziehung mit sich selbst, mit Gott, mit den anderen Glaubenden und mit der Welt um dich herum.

Die Bibel diskutiert nicht mit dir und mir. Sie ist ein Zeugnis. Es sind aufgeschriebene Berichte, die viel später zusammengefügt wurden zu dieser Bibliothek, die wir «Bibel» nennen. Heute wird davon gesprochen, dass etwas «biblisch» ist, wenn es «in der Bibel» steht. Ganz so einfach ist das jedoch nicht. Es ist keine neutrale Aussage. «Biblisch» meint ein Verständnis über das, was die Bibel sagt und es ist damit eine Interpretation. Wer immer mit «biblischer Wahrheit» kontert, aber nur eine dogmatische Sicht hochhält, hat vermutlich noch nie ernsthaft darüber nachgedacht.

Die Bibel ist gefährlich, weil sie diese Welt nicht schönredet, sondern zu Nüchternheit einlädt, darin Gottes Liebe zeigt und von einer Lösung und Erlösung spricht. Leider ist diese Nüchternheit in so manchen Vorstellungen den Menschen abhandengekommen. Das passiert, wenn die Bibel nur als moralischen Kompass betrachtet wird, wodurch man die Welt in Gut und Schlecht, in Schwarz und Weiss einteilt.

Weil ich selbst von einer freikirchlichen Theologie am meisten geprägt bin, sehe ich hier am schärfsten. Ich sehe die guten Dinge, wie die Betonung auf einen persönlichen Glauben, aber auch die problematische Enge, durch theologische Vorstellungen geprägt. Vieles wurde als «biblisch» verkauft, obwohl es mit der Bibel nichts zu tun hat. Das ist keine Eigenheit des freikirchlichen Denkens allein, aber – wie gesagt – es ist der Ort, an der ich am meisten geprägt wurde. Insofern betrifft es meine persönliche Geschichte. Ich schreibe das, weil jeder nur eine persönliche Geschichte haben kann, und ich teile sie, damit es dir vielleicht bei einer Reflexion weiterhilft.

Ich fing an, die Unterschiede zwischen den verkündeten Ideen einerseits und der Bibel andererseits klarer zu erkennen. Ich realisierte, dass zu diesen menschlichen Ideen keine Fragen gestellt werden durften. Dabei hatte ich viele Fragen! Hinzu kam eine Subkultur, mit Verhaltensweisen, die man gerne als «biblische Wahrheit» durchzusetzen versuchte, obwohl es keine Aussagen der Bibel dazu gab.

Denkt man an Dinge wie «kein Sex vor der Ehe», dann findet man dazu keine Aussagen in der Bibel. Es sind menschliche Meinungen. Man versucht sie zwar mit der Bibel zu begründen, kann das aber nur durch Folgerungen machen. Diese sind oft mangelhaft. Das kann man sich bewusst werden.

Man landet mitten in einer Subkultur, die einen religiösen Rahmen dafür aufstellt, was man darf und nicht darf, verknüpft mit schrecklichen Szenarien, was geschehen wird, wenn man sich nicht an die selbst-aufgestellten Regeln hält. An dieser Stelle möchte ich das nicht bewerten, denn das sprengt den Rahmen dieses Beitrages. Hier geht es mir nur darum aufzuzeigen, dass nicht alles mit der Bibel zu tun hat, wo man die Etikette «biblisch» darauf klebt. Wem die Bibel wichtig ist, dem hilft es, auf den Unterschied zu achten.

Werde ich mir bewusst, dass einiges bloss menschliche Meinung darstellt und keinen unmittelbaren biblischen Bezug hat, lässt sich freier darüber nachdenken. Es ist die Voraussetzung dazu, sich eine eigene Meinung zu bilden. Dabei kann man sich dazu entschliessen, die Bibel einmal für sich selbst sprechen zu lassen. Aber Achtung: Das ist gefährlich, weil es könnte das Denken auf eine neue Spur setzen.

Differenzierung ist gefragt

Wenn ich mich mit der Bedeutung der Bibel auseinandersetze, habe ich hier oben eine erste Unterscheidung gemacht: Die Unterscheidung zwischen dem, was direkt in der Bibel steht und dem, was über die Bibel gefolgert wird. Dass es hier einen Unterschied gibt ist vielen nicht bewusst, oder man weiss es, aber spricht nicht darüber. Wer wird schon gerne in der eigenen Sichtweise gestört?

Leider ist es mit dieser Differenzierung noch nicht getan. Der Grundsatz ist zwar gut und hilfreich, aber noch unvollständig. Gerade in evangelikalen Kreisen wird gerne fixiert «was in der Bibel steht». Eine solche Aussage lernte ich erst mit der Zeit zu hinterfragen. Allmählich entdeckte ich, dass so manches, was in der Bibel steht, gerne aus heutigem Blickwinkel interpretiert wird. Dabei projiziert man Gedanken auf die Bibel, die gar nicht da stehen.

Das Wort «Ewigkeit» ist ein anschauliches Beispiel dafür. Der Hebräer hat in der Tenach von «olam» gesprochen, und die neutestamentlichen Schreiber verwendeten das griechische «aion». Heute wird das oft mit «Ewigkeit» übersetzt, aber diese Bedeutung erhielten die Wörter erst Jahrhunderte später. Die ursprüngliche Bedeutung hat nirgendwo die Bedeutung von Endlosigkeit. Ohne Rücksicht auf die ursprüngliche Bedeutung wird gerne auf die heutigen Übersetzungen verwiesen und dazu gesagt «Siehst du! Ewigkeit steht in der Bibel!».

Das ist problematisch.

Es braucht eine weitere Differenzierung. Der Grundsatz «Text im Kontext lesen» wird nicht dadurch gelöst, dass ich nach heutigem Verständnis den Kontext interpretiere, sondern ich muss lernen, den Text im damaligen Kontext zu verstehen. Bin ich mir bewusst, dass jeder Text irgendwann für jemand anders geschrieben wurde? Was haben diese Menschen verstanden? Verstehe ich es, mit der Geschichte mitzulesen? Bin ich mir im Klaren darüber, was vorher geschah und was erst nachher im biblischen Bericht folgte? Voreilige Schlussfolgerungen darüber «was die Bibel sagt» sind oft nicht hilfreich, sondern für ein besseres Verständnis eher hinderlich.

Evangelikale entziehen sich dieser Frage oft mit der Behauptung: «Gott ist ewig, Sein Wort ist ewig. Es gilt alles heute». Das ist pure Ignoranz. Man leugnet eine Bedeutung für die ersten Leser und katapultiert die Bibel in eine Kategorie der «ewigen Relevanz». Natürlich gibt es Dinge, die dauerhaft sind. Andere Dinge jedoch nicht. Diese lassen sich häufig direkt aus dem Text ableiten.

Da kommt hinzu, dass oft grosse Teile der Bibel blind auf die heutige Zeit projiziert werden, obwohl sie von etwas anderem sprechen. Wenn in der Bibel «Israel» genannt wird, dann steht da nicht «Kirche». Solche Dinge sollten einleuchten. Und wenn die «Pfingstrede von Petrus» ausdrücklich an das Volk Israel gerichtet wird (Apg 2,36), können wir einen solchen Text nicht einfach auf die heutige Gemeinde aus allen Nationen anwenden, ansonsten wird der Text nicht ernst genommen. Trotzdem passieren diese Dinge am Laufmeter. Das sind Traditionen, die meist nicht hinterfragt werden. Sie beeinflussen unser Denken.

Spricht die Bibel für sich selbst?

Das tut sie. Die Bibel ist ein Bericht und ein Zeugnis. Sie spricht für sich selbst. Wir müssen die Bibel nicht verteidigen. Die Bibel sagt, was sie sagt. Nicht mehr und nicht weniger. Ob ich oder jemand anders das versteht, ist unerheblich. Es hängt nicht davon ab wie ich die Bibel einschätze oder was ich damit mache.

Was Menschen verteidigen ist nicht die Bibel, sondern in der Regel nur ihr eigenes Verständnis, ihre Interpretation. Besonders deutlich wird das in so manchen Zuschriften, die ich erhalte. Wenn ich eine Lehre auseinandernehme, und anhand der Bibel aufzeige, dass man doch weit vom ursprünglichen Gedanke entfernt ist, erfahren das manche als frontalen Angriff auf die eigene Rechtgläubigkeit. Entsprechend wird reagiert. Das hat nichts mit der Bibel oder mit mir zu tun, sondern mit den verinnerlichten Gedanken des Gegenübers.

Die Bibel ist ein Bericht und Zeugnis. Deshalb gibt es – vom Blickwinkel der Bibel her gesehen – keinen Bedarf an eine Klärung. Die Bibel ist einfach die Bibel. Wir können sie versuchen besser darzustellen, näher beim Kontext und Grundtext zu bleiben, wir können sie versuchen zu verstehen, aber wir müssen sie nicht verteidigen. Auch unsere eigene Ansicht müssen wir nicht verteidigen (vgl. 1Kor 4,3). Das bringt nicht weiter.

Was in der Bibel getan wird, ist eine Berichterstattung und Verkündigung. Die können wir nachahmen. Es ist nicht die Verkündigung davon, was richtig und falsch ist, oder wie man sich moralisch verhalten muss (wir wissen aus der Bibel, dass solche gesetzliche Auffassungen nicht zum Erfolg führen. Röm 3,20). Es ist die Verkündigung der frohen Botschaft, dass Gott für dich, und nicht gegen Dich ist (Röm 8,31). Eine Verkündigung muss sich nicht verteidigen. Sie verkündet. Sie erzählt. Sie berichtet. Sie bezeugt.

Soweit ich die Bibel verstehe, kann ich das in meinem Schreiben, im Gespräch oder auch in der Verkündigung artikulieren. Das geschieht nur so weit wie mein Verständnis reicht. Darüber hinaus kann ich (noch) nichts beitragen. Sich auf «absolute Wahrheit» zu berufen müsste vielleicht etwas bescheidener formuliert werden. Das hiesse nicht, dass es keine Wahrheit gäbe, sondern nur, dass mein Verständnis bruchteilhaft bleibt.

Tipps für einen besseren Umgang mit Lehrgebäuden

Wer sich kritisch mit dem eigenen religiösen Umfeld auseinandersetzen will, kann sich vielleicht diese Eckpunkte zunutze machen:

  • Unterscheide zwischen dem, was in der Bibel steht und was Tradition ist
  • Wenn etwas nicht klipp und klar in der Bibel beschrieben ist, darf man kritisch prüfen
  • Versuche die Bibel ergebnis-offen zu lesen (ohne im vornherein schon alles zu wissen)
  • Unterscheide zwischen der heutigen und der damaligen Zeit
  • Versuche zu verstehen, was die ersten Zuhörer wohl verstanden haben
  • Erkenne die geschichtliche Entwicklung
  • Glaube, was du glauben kannst, nicht was andere dir diktieren
  • Lasse dir keinen Bären aufbinden.
  • Wenn Fragen nicht befriedigend geklärt sind, finde den Mut sie für den Moment noch offen zu lassen.

Diese Dinge zu berücksichtigen heisst noch lange nicht, dass man zur gleichen Erkenntnis kommt. Das ist kein Ziel. Was man aber bei der Berücksichtigung dieser wenigen Hinweise gewinnt, ist Folgendes:

  • Man gewinnt Vertrauen in die Aussagen der Bibel
  • Man lernt die Bibel selbstständig zu lesen
  • Man lernt für eigene Fragen aufzukommen
  • Man muss die Meinung anderer nicht mehr vertreten
  • Man kann nicht mehr für dumm verkauft werden
  • Man erkennt, wer für eine offene Gesprächskultur bereit ist
  • Man erkennt, auf Basis welcher Annahmen die eigene Gemeinschaft gegründet ist
  • Man lernt, sich abzugrenzen, wo es nötig ist.

Umdenken ist manchmal wichtiger

Vorhin erwähnte ich, dass es manchmal unausweichlich ist, sich abzugrenzen. Ich führe nicht mehr jedes Gespräch. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie sich manche Leute erdreisten, ihr eigenes Verständnis als allein-richtig zu betrachten und gegen andere in den (vermeintlich) heiligen Krieg zu ziehen. Wer sich in überheblicher Selbstgerechtigkeit nur selbst in Szene setzt, verdient keine Beachtung. Sie stehen nicht nur sich selbst, sondern jegliche gesunde Auseinandersetzung im Weg.

Selbstverständlich wird so etwas nicht in Dank abgenommen. Wer sich für eine offenere und gesündere Gesprächskultur und einem befreiten Umgang mit wichtigen Fragen einsetzt, kann das in der Regel nur mit denen Teilen, die dafür offen sind. Manchmal drängen sich Entscheidungen auf, die man vielleicht lieber vermieden hätte. Das kann ein schwerer Schritt sein. Man steigt aus dem Gespräch aus, verlässt den Hauskreis, die Gemeinde, und macht sich auf den Weg, die Bibel, den Glauben, das Leben neu zu entdecken. Ich will das nicht heraufbeschwören, aber es ist die Erfahrung vieler Menschen, dass manchmal kein Weg an einer mutigen Entscheidung vorbei geht.

Was man sich dabei bewusst sein darf: Ein solcher Entscheid ist meist nicht gegen etwas, sondern für etwas. Es ist nicht gegen die Gemeinschaft, sondern für eine Änderung. Es ist nicht gegen eine alte Situation, sondern für eine bessere Situation. Man wählt für das Leben, lässt Zweifel zu, aber übernimmt selbst Verantwortung für das eigene (und vollkommen unvollkommenen) Verständnis.

Bei mir begann das, als ich die Bibel mehr vertraute als die Meinungen, die ich darüber gelernt hat. Seither bin ich am lernen. Seither fällt es mir leichter mich Ihm anzuvertrauen. Ich fand den Weg zurück zum Glaubensanfang, zur Neugierde, zur Dankbarkeit. Ich konnte mich wieder meinem Gott zuwenden.

Mit einem biblischen Wort heisst diese Änderung «Bekehrung» (gr. metanoia, Umdenken).